Gehaltsfortzahlung

Wir informieren über das Thema der Gehaltsfortzahlung

Sie suchen notwendige Informationen über Gehaltsfortzahlung, sind aber mit den bisherigen Ergebnissen nicht ganz zufrieden? Wir sind auf Arbeitsrecht und Verkehrsrecht als Hannoveraner Rechtsanwaltskanzlei spezialisiert. Wir wollen Ihnen das Wichtigste über Gehaltsfortzahlung erklären. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich bei.

Wie erläutert sich der Begriff Gehaltsfortzahlung?

Der Begriff Gehaltsfortzahlung steht für eine finanzielle Leistung, die der Arbeitgeber bei zeitweiliger Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers zu zahlen hat und welche für jeden Arbeiter und Angestellten bis zu sechs Wochen nach Krankmeldung gewährt wird. Je nach allgemeiner Gestaltung des Arbeitsvertrages ist eine Verlängerung des vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fristzeitraumes von sechs Wochen möglich und soll auf diese Weise dem Arbeitnehmer auch bei längerem Erkrankungszeitraum eine finanzielle Sicherheit gewähren.

Anspruch auf Gehaltsfortzahlung

Der Anspruch auf Gehaltsfortzahlung entsteht gemäß § 3 EFZG bei vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitnehmer muss in diesem Fall, bedingt durch seine Krankheit, arbeitsunfähig sein. Die Krankheit muss demnach der Grund für die Nichterbringung der Arbeitsleistung sein und den Arbeitnehmer darf kein Verschulden an der Arbeitsunfähigkeit treffen. Für insgesamt sechs Wochen besteht der Anspruch auf Gehaltsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit. Dieser endet mit Erreichen der Höchstgrenze von 42 Kalendertagen.

Bedingungen für eine Gehaltsfortzahlung

Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit gemäß § 5 Abs. 1 EFZG unverzüglich mitzuteilen. Bei einer Erkrankung, welche länger als drei Kalendertage andauert, ist zudem ein Nachweis durch Vorlage eines ärztlichen Attests zu erbringen. Kommt der Arbeitnehmer dieser Verpflichtung nicht nach, dann wird ein vorübergehendes Gehaltssverweigerungsrecht des Arbeitgebers geltend.

Höhe der Gehaltsfortzahlung

Die allgemeine Höhe der Gehaltsfortzahlung entspricht gemäß § 4 Abs. 1 EFZG der vollen Höhe des Arbeitsentgelts, richtet sich hier jedoch an das Bruttogehalt der entsprechenden erkrankten Person und bemisst in den meisten Fällen nur etwa 80% bis 100% dieses Bruttolohns. Mit dieser Regelung soll eine Schlechterstellung des Arbeitnehmers durch von ihm unverschuldet eingetretene Arbeitsunfähigkeit vermieden werden.

Alles zum Thema Arbeitsrecht

Als Hannoveraner Fachanwalt für Arbeitsrecht bieten wir Ihnen mit unserem umfangreichen Lexikon gut herausgearbeitete Hinweise. Neben Begriffen wie Gehaltsfortzahlung informieren wir Sie auch über Gehaltsabrechnung oder Geschäftsführer.

Pistorius . Ott
Rechtsanwälte in Partnerschaft Peter Pistorius, Jaana S. Ott, Andreas Löcherer *
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